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Geschichte


Ein kurzer Abriß über die Anfänge bis zur heutigen Zeit


Um den Zeitpunkt zu finden, an dem die

"Fabrique Nationale d´Armes de Guerre"

das Licht der Welt erblickte, muß man in der Zeit recht weit zurückgehen. Im 16. Jahrh. waren die Gemeinden Liege und Herstal für die Qualität ihrer Feuerwaffen mehr als berühmt.
Nachdem man im laufe der Jahrh. einige Rückschläge erlitten hatte, konnte man diese Industrie gegen Ende 1815 in einer Periode eines noch nie dagewesenen wirtschaftlichen Aufschwungs, den man das "Goldene Zeitalter" nannte, antreffen.
Bedingt durch das Anwachsen der Waffenbestellungen von seiten des Staates, insbesondere durch die Bürgerwehr, erschuf eine Gruppe von Waffenlieferanten aus Liege um 1870 einen wirtschaftlichen Betrieb, der "Petit Syndicat" genannt wurde. 1886 aber, als man sich eine Bestellung von 150.000 Repetiergewehren durch den belgischen Staat gegenüber sah, schlossen sich das "Petit Syndicat und einige seiner Konkurrenten unter dem Namen "Les Fabricants d´Arnes reunis" zusammen.

Bald schon gruppierte man sich abermals um, und gründete am 3.Juli 1889 die "Fabrique Nationale d´Armes de Guerre" mit dem Ziel, Kriegswaffen, Jagdwaffen und Munition zu produzieren. Die belgische Regierung tätigte daraufhin eine grosse Bestellung von Mauser Repetiergewehren.


Nachdem die Gruppierung ca. 7 Jahre mit Erfolg bestanden hatte, bekam sie 1896 Lizenzprobleme und es begann daraufhin ein internes hin und her zwischen den Aktionären. Die Mehrzahl der F.N. Aktien befand sich in den Händen der deutschen Löwe-Gruppe, dem Eigentümer der Mauser-Waffenfabrik, sowie der deutschen Waffen und Munitionsfabrik in Berlin und der österr. Steyr-Waffenwerk. Die Zugehörigkeit zu einer intern. Gruppierung begrenzte den Zugang der Produkte zu den ausländischen Märkten.

Die "Fabrique Nationale d´Armes de Guerre" nach einem suchte darum nach einem neuen Betätigungsfeld. Im April 1896 folgte mit der Waffenherstellung eine Fahrradproduktion.
Bereits zwei Jahre später erfand F.N. das Fahrrad ohne Kettenantrieb, das "Velo acatene" (Fahrrad mit Wellenantrieb).


Ohne Zweifel hatte diese Erfindung Auswirkungen auf die spätere Motorradherstellung. Am 17. Juli 1897 erwarb F.N. von John M. Browning und seinem Bruder Matthew S. die Lizenz zur Herstellung der ersten autom. 7,65 mmPistole. Die Herstellung der Browning-Pistole erforderten mehrere Monate Entwicklung, im Januar 1899 verließen die ersten Pistolen das Werk. Mehrere Monate nach Beginn der Verbindung mit Browning erwog F.N. die Möglichkeit, Motorfahrzeuge zu produzieren, aber die erste Serie vom Wagen kam erst 2 Jahre später.


Ohne Zweifel hatte diese Erfindung Auswirkungen auf die spätere Motorradherstellung. Am 17. Juli 1897 erwarb F.N. von John M. Browning und seinem Bruder Matthew S. die Lizenz zur Herstellung der ersten autom. 7,65 mmPistole. Die Herstellung der Browning-Pistole erforderten mehrere Monate Entwicklung, im Januar 1899 verließen die ersten Pistolen das Werk. Mehrere Monate nach Beginn der Verbindung mit Browning erwog F.N. die Möglichkeit, Motorfahrzeuge zu produzieren, aber die erste Serie vom Wagen kam erst 2 Jahre später.


1904 entwickelte F.N. das erste 4 Zyl. Motorrad, welches nach zahlreichen Veränderungen bis 1926 (M 50) gebaut wurde.

Motorräder wurden bis 1965 gebaut --siehe Bildergalerie-- zum Schluß auch mit Ilo-Motoren (M 22 und M 24) und mit Sarolea.


Pkw´s hat F.N. bis ca. 1935 hergestellt --siehe Bildergalerie-- Lkw´s und Militärfahrzeuge bis in die 60er Jahre.

Schreibmaschinen wurden unter dem Namen MAP vertrieben.


F.N. war und ist immer ein Waffenhersteller gewesen, was sich qualitätsmässig in den Motorrädern und Pkw wiederfand, wie in den zahlreichen Langstreckenfahrten und Weltrekorden z.B. seiner Motorräder, der 20er und 30er Jahre, sowie im Motocross der 50er Jahre.



M 70 Sahara, der Name entstand mit der Saharadurchquerung 1927 für die ganze Typenreihe der 350er seitengesteuerten Motorräder


B.A.M. und F.N.

Bedingt durch das "Dritte Reich" und dessen Einfuhrbeschränkungen wurde 1933/34 die deutsche F.N. Niederlassung gezwungenermaßen in B.A.M. (Berliner-Aachener-Motorenwerke AG) umbenannt.
Die F.N. Motorräder erhielten andere Symbole, nämlich B.A.M. am Tank und teilweise am Motor. Außerdem erhielt B.A.M. eigene Fahrgestellnummern.

Ausgeliefert wurden M 70 / M 67 / M 90 sowie M 200 das Zweitakt Motorrad, unter welchem Namen Pkw´s ausgeliefert wurden ist nicht bekannt.

Fahrräder hat B.A.M. auch hergestellt, unter anderem das A.G.B. Super-Elastic- Fahrrad von dem damaligen Direktor Armandus Glaser.


1937 muß es dann zu Ende gewesen sein!!
Für jede weitere Information über B.A.M. wäre ich sehr dankbar.